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14 Jahre alt – und Covid-Patient

Erstmals wird auf der Mainzer Kinderintensivstation ein junger Corona-Patient mit schwerem Verlauf versorgt. Eine Woche lang musste der Junge beatmet werden, mittlerweile geht es ihm deutlich besser. Eine besondere Herausforderung für das Team. (Fotos: hbz/Stefan Sämmer) In den ersten zehn Monaten, die seit Ausbruch der Pandemie in Deutschland vergangen waren, musste das Team der Mainzer Kinderintensivstation keine Corona-Patienten behandeln. Bei Kindern ist der Krankheitsverlauf in aller Regel mild. In aller Regel – das heißt aber auch, es gibt Ausnahmen. Und jetzt war es soweit: Das erste Kind, das schwer an Covid 19 erkrankt war, wurde in die Station eingeliefert. Der Zustand des Jungen sei „sehr ernst“ gewesen, sagt Prof. Dr. Stephan Gehring. „Er hat das komplette intensivmedizinische Programm gebraucht.“ Gehring spricht von einer „absoluten Ausnahme“. Weiter zum...

Unheilbar krank – Aufgeben ist trotzdem keine Option

Der 21-jährige Maximilian leidet an einer fortschreitenden Muskelschwäche. Er gehört zum Kreis der jungen erwachsenen Patienten, die auf der Kinderintensivstation betreut werden. Von Kirsten Strasser, Reporterin Rheinhessen MAINZ - Es war ein blöder Unfall, der Maximilian – mal wieder – ins Krankenhaus beförderte. Ein Sturz im Badezimmer, und schon war der Oberschenkel gebrochen. Jetzt liegt Maximilian in seinem Krankenbett in der Kinderintensivstation und erholt sich langsam. Der Genesungsprozess ist kompliziert und langwierig, denn der 21-Jährige leidet an einer Muskeldystrophie des Typs Duchenne. Damit gehört Maximilian zu dem kleinen Kreis junger erwachsener Patienten, die vom Team der Kinderintensivstation der Unimedizin Mainz betreut werden. Meist kommen sie als kleine Kinder zum ersten Mal, werden dann immer wieder stationär aufgenommen, sei es zu Routinekontrollen oder bei Komplikationen. Dabei wächst das Vertrauensverhältnis...

Die Spezialisten für Verbrennungsopfer

Die Aktion „Leser helfen“ für KIKAM startet wieder. Jeder gespendete Euro kommt der Mainzer Kinderintensivstation zugute. Hier werden auch Kinder mit Verbrühungen behandelt. RHEINHESSEN - Zian liegt ruhig in seinem Krankenbett. Sein Oberkörper ist mit Vakuumverbänden bedeckt, in seinem rechten Arm hält er fast liebevoll ein großes Spielzeugauto. Bis er mit diesem wieder über Wohnzimmerparkett und Küchenteppich flitzen kann, wird es noch Wochen dauern: Der kleine Junge, der im Dezember drei Jahre alt wird, wurde mit schweren Verbrühungen in die Mainzer Unimedizin eingeliefert und liegt auf der Kinderintensivstation. Link zum Artikel der Allgemeinen Zeitung Mainz        ...

Kindernotärzte brauchen neuen Einsatzwagen

Damit die Spezialisten der Kinderintensivstation schnell zu ihren kleinen Patienten kommen: „Leser helfen“ unterstützt die Anschaffung des neuen Einsatzfahrzeugs. Von Kirsten Strasser, Lokalredakteurin Oppenheim MAINZ/OPPENHEIM - DIE Knef ließ es rote Rosen regnen, DAS Knef steht weitaus prosaischer vorm Eingang der Kinderklinik – allzeit fahrbereit. Knef, so nennt das Team der Kinderintensivstation fast liebevoll seinen fahrbahren Untersatz, klingt ziemlich knuffig, doch wenn das Knef zum Einsatz kommt, ist in der Regel ein kleiner Patient in höchster Gefahr. Das Akronym steht für „Kindernotarzteinsatzfahrzeug“, und es ist mit Sirene und Blaulicht ausgestattet: Schließlich ist es sein Sinn und Zweck, Kinderintensivmediziner so schnell wie möglich zum Einsatzort zu bringen, wenn ein Kind in einem kritischen oder gar lebensbedrohlichen Zustand ist.   weiterlesen ...

Das Elternzimmer der Kinderintensivstation – die kleine Oase im Klinikalltag

Von Kirsten Strasser, Lokalredakteurin Oppenheim Ein Trakt der Kinderintensivstation wird derzeit runderneuert, erhält neue Leitungen, Böden, Farben. Im zweiten Flügel geht das laufende Geschäft weiter. (Foto: hbz/Sämmer) Einladend und freundlich soll das neue Elternzimmer in der Mainzer Kinderintensivstation werden. Die AZ-Aktion „Leser helfen“ unterstützt das Projekt. MAINZ/OPPENHEIM - Das winzige Neugeborene mit dem Herzfehler wird vielleicht nicht älter als nur ein paar Wochen. Der Junge im Grundschulalter trägt womöglich ein Leben lang an den Spätfolgen seines Unfalls. Ob das kleine Mädchen die schwere Infektion übersteht, ist ungewiss. Es sind schwierige Gespräche, die Prof. Dr. Stephan Gehring führen muss, immer dann, wenn einer seiner kleinen Patienten in kritischem Zustand ist. Wenn es um die Zukunft für ein Kind geht oder vielleicht auch nur die nächsten Stunden, die überstanden werden...

“Leser helfen“ für Kinderintensivstation: Kinder wie Ben

Ben kam mit einer Fehlbildung zur Welt. Nach der OP musste das Baby das selbstständige Atmen wieder lernen. Auf solche Patienten ist die Kinderintensivstation Mainz spezialisiert. Kinderarzt Stephan Gehring und Mutter Emilie Groll haben Ben im Blick – seine Atmung muss noch kontrolliert werden. (Foto: hbz/Bahr) Von Kirsten Strasser Lokalredakteurin Oppenheim OPPENHEIM/MAINZ - Ben schläft. Sein kleiner Brustkorb hebt und senkt sich regelmäßig, und wäre da nicht der kleine dünne Schlauch, der in Bens winzigem linken Nasenloch steckt, würde nichts darauf hindeuten, dass er vor kurzem noch ein schwer kranker kleiner Junge war. Als er die vertraute Stimme hört – Emilie Groll ist ans Kinderbettchen getreten, um zu sehen, wie es ihrem Sohn geht – öffnet Ben die Augen und dreht das Köpfchen zu seiner Mutter. Die junge...