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“Leser helfen“ für Kinderintensivstation: Kinder wie Ben

Ben kam mit einer Fehlbildung zur Welt. Nach der OP musste das Baby das selbstständige Atmen wieder lernen. Auf solche Patienten ist die Kinderintensivstation Mainz spezialisiert. Kinderarzt Stephan Gehring und Mutter Emilie Groll haben Ben im Blick – seine Atmung muss noch kontrolliert werden. (Foto: hbz/Bahr) Von Kirsten Strasser Lokalredakteurin Oppenheim OPPENHEIM/MAINZ - Ben schläft. Sein kleiner Brustkorb hebt und senkt sich regelmäßig, und wäre da nicht der kleine dünne Schlauch, der in Bens winzigem linken Nasenloch steckt, würde nichts darauf hindeuten, dass er vor kurzem noch ein schwer kranker kleiner Junge war. Als er die vertraute Stimme hört – Emilie Groll ist ans Kinderbettchen getreten, um zu sehen, wie es ihrem Sohn geht – öffnet Ben die Augen und dreht das Köpfchen zu seiner Mutter. Die junge...

Ein Seelsorger für Personal, Patienten und Eltern

KIKAM Seelsorger Nobert Nichell betreut Personal, Patienten und Eltern auf der Kinderintensivstation Der Bruchteil einer Sekunde kann das ganze Leben verändern, alles auf den Kopf stellen. Wie ein Blitz, der unerwartet einschlägt, trifft Menschen manchmal Leid und reißt sie aus ihrem gewohnten Leben. So geht es Eltern, deren Kinder krank zur Welt kommen oder einen schweren Unfall haben. Solche Patienten sind auf der Kinderintensivstation der Mainzer Universitätsklinik untergebracht, wo oftmals Leben und Tod miteinander ringen. (Der Original-Artikel der AZ ist online leider nicht mehr abrufbar.)...