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AZ-Leser spenden 80.000 Euro für Kinderintensivstation

Die Benefizaktion „Leser helfen“ zugunsten des Fördervereins KIKAM geht mit einem Rekordergebnis zu Ende. Wir sagen allen Spendern ein herzliches Dankeschön. Es ist ein tolles, ein überwältigendes Ergebnis. 80.000 Euro haben die Leser dieser Zeitung für den Förderverein KIKAM gespendet – und damit ein Zeichen gesetzt: Die Kinderintensivstation, der die Spende zu Gute kommt, findet riesigen Rückhalt in der Region. „Wir freuen uns sehr und können einfach nur Danke sagen“, strahlt der Ärztliche Leiter der Kinderintensivstation, Prof. Dr. Stephan Gehring. Das Geld soll hauptsächlich dazu verwendet werden, die technische Ausstattung der Station weiter aufzustocken – dringend benötigt wird derzeit Zusatzausrüstung für Diagnose- und Beatmungsgeräte. Doch was Gehring vielleicht fast noch mehr freut: „Diese große Unterstützung drückt auch die Wertschätzung für die Pflegekräfte und Ärzte aus, die...

Klasse 9 d der IGS in Mainz-Hechtsheim spendet für Kikam

MAINZ/RHEINHESSEN - (cb). Es war der Text über ein herzkrankes Baby auf der Kinderintensivstation der Mainzer Uniklinik, der das Herz der Neuntklässler berührt hat. Jetzt hat der Klassenrat der 9 b an der IGS Auguste Cornelius in Mainz beschlossen, den Inhalt ihrer Klassenkasse in Höhe von 140 Euro für die AZ-Aktion „Leser helfen“ zugunsten von Kikam zu spenden. „Wir haben uns dazu entschieden, das Geld aus der Klassenkasse zu spenden und haben dann den Bericht über die kleine Melike gelesen“, erzählen Melisa Ugur und Dana Leubner, „und uns im Klassenrat entschieden, ihr und anderen Kindern zu helfen. Wir haben also abgestimmt und alle waren dafür.“ Tutorin Daniela Prieß vermittelte den Kontakt zu dieser Zeitung. Im Text ging es um die fünf Monate alte Melike, die ein neues...

14 Jahre alt – und Covid-Patient

Erstmals wird auf der Mainzer Kinderintensivstation ein junger Corona-Patient mit schwerem Verlauf versorgt. Eine Woche lang musste der Junge beatmet werden, mittlerweile geht es ihm deutlich besser. Eine besondere Herausforderung für das Team. (Fotos: hbz/Stefan Sämmer) In den ersten zehn Monaten, die seit Ausbruch der Pandemie in Deutschland vergangen waren, musste das Team der Mainzer Kinderintensivstation keine Corona-Patienten behandeln. Bei Kindern ist der Krankheitsverlauf in aller Regel mild. In aller Regel – das heißt aber auch, es gibt Ausnahmen. Und jetzt war es soweit: Das erste Kind, das schwer an Covid 19 erkrankt war, wurde in die Station eingeliefert. Der Zustand des Jungen sei „sehr ernst“ gewesen, sagt Prof. Dr. Stephan Gehring. „Er hat das komplette intensivmedizinische Programm gebraucht.“ Gehring spricht von einer „absoluten Ausnahme“. Weiter zum...

Leser helfen: Erfolgsgeschichten im Schockraum

Im sogenannten Schockraum der Kinderintensivstation der Unimedizin Mainz wird schwer verletzten Kindern schnell geholfen. Dabei ist vor allem Teamarbeit und Organisation gefragt. Baran dreht sich zur Seite. Um sein Bett blinken Lichter und piepen Geräte. Sein Vater Yildiray Yenigün streichelt den Filius liebevoll über den Arm. Eine Geste, in der die ganze Erleichterung mitzuschwingen scheint, die der Vater nach den quälenden letzten Tagen spürt. „Er möchte schon wieder zu McDonald’s“, sagt Yenigün. Ein Lächeln ist auf Barans Gesicht zu erkennen. So schnell kann es manchmal gehen. weiter zum Artikel der Allgemeinen Zeitung Mainz...

Unheilbar krank – Aufgeben ist trotzdem keine Option

Der 21-jährige Maximilian leidet an einer fortschreitenden Muskelschwäche. Er gehört zum Kreis der jungen erwachsenen Patienten, die auf der Kinderintensivstation betreut werden. Von Kirsten Strasser, Reporterin Rheinhessen MAINZ - Es war ein blöder Unfall, der Maximilian – mal wieder – ins Krankenhaus beförderte. Ein Sturz im Badezimmer, und schon war der Oberschenkel gebrochen. Jetzt liegt Maximilian in seinem Krankenbett in der Kinderintensivstation und erholt sich langsam. Der Genesungsprozess ist kompliziert und langwierig, denn der 21-Jährige leidet an einer Muskeldystrophie des Typs Duchenne. Damit gehört Maximilian zu dem kleinen Kreis junger erwachsener Patienten, die vom Team der Kinderintensivstation der Unimedizin Mainz betreut werden. Meist kommen sie als kleine Kinder zum ersten Mal, werden dann immer wieder stationär aufgenommen, sei es zu Routinekontrollen oder bei Komplikationen. Dabei wächst das Vertrauensverhältnis...

Ein Herz für Melike – die fünf Monate alte Melike kann ohne ein neues Herz nicht überleben

RHEINHESSEN - Das kleine Mädchen mit den großen braunen Augen hat die Herzen des Teams auf der Kinderintensivstation der Mainzer Unimedizin im Sturm erobert. Doch Melike ist schwer krank. Ihr eigenes Herz ist sehr schwach, so schwach, dass sie damit nicht wird überleben können: Das fünf Monate alte Baby braucht ein neues Herz. Bis das von Ärzten festgestellt wird, geht oft Zeit ins Land. Denn wenn ein Baby, wie Melike, unruhig ist, nicht gut trinkt, kann das ganz verschiedene Ursachen haben. „Die Mutter der Kleinen war sehr aufmerksam“, sagt Dr. Stephan Gehring, Leiter der Station. Denn die 19-Jährige hat, auf Anraten ihrer Mutter, den Kinderarzt immer wieder konsultiert, da Melike beim Trinken sehr angestrengt wirkte, leicht schwitzte und kurzatmig war. Der mütterliche Instinkt, er hat sie nicht getäuscht....

Die Spezialisten für Verbrennungsopfer

Die Aktion „Leser helfen“ für KIKAM startet wieder. Jeder gespendete Euro kommt der Mainzer Kinderintensivstation zugute. Hier werden auch Kinder mit Verbrühungen behandelt. RHEINHESSEN - Zian liegt ruhig in seinem Krankenbett. Sein Oberkörper ist mit Vakuumverbänden bedeckt, in seinem rechten Arm hält er fast liebevoll ein großes Spielzeugauto. Bis er mit diesem wieder über Wohnzimmerparkett und Küchenteppich flitzen kann, wird es noch Wochen dauern: Der kleine Junge, der im Dezember drei Jahre alt wird, wurde mit schweren Verbrühungen in die Mainzer Unimedizin eingeliefert und liegt auf der Kinderintensivstation. Link zum Artikel der Allgemeinen Zeitung Mainz        ...