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Leser helfen: Nachrichten Oppenheim 30.01.2016 Förderverein der Kinderintensivstation und Kinderkardiologie freut sich über 43 000 Euro

Von Lea Deusch OPPENHEIM/MAINZ - Wow. Drei Buchstaben, ein Ausruf, den Ralf Huth herausbringt, sonst fehlen ihm die Worte. „Wie viel nochmal?“, fragt er ungläubig. 43 000 Euro. „Danke, danke, danke“, freut sich der Vorsitzende der Interessengemeinschaft für Kinder der Intensivstation und Kinderkardiologie (Kikam) über die große Spendenbereitschaft der Leser. Auch in diesem Jahr hat die AZ Landskrone mit ihrer Leser helfen-Aktion die Station an der Mainzer Uniklinik unterstützt. weiterlesen ...

Leser helfen: Beatmungsgerät unterstützt Paula beim Atmen, das ihr wegen ihres weichen Kehlkopfs schwer fällt

​Von Lea Deusch OPPENHEIM/MAINZ - Ganz friedlich liegt Paula im Arm ihrer Mutter. Mit offenen Augen blickt das kleine Mädchen in die Welt, neugierig schaut sie, wie Oberarzt Ralf Huth das Beatmungsgerät checkt. Alles in Ordnung. Paula atmet ruhig, aber man kann es dennoch deutlich hören. Das „Karcheln“ komme daher, dass das kleine Mädchen mit einem weichen Kehlkopf geboren wurde, erläutert der Kinderarzt, „Laryngomalazie“ in der Fachsprache genannt. Wenn Paula sich aufregt, dann röchelt und pfeift es besonders. Der Kehlkopf behindert die Luftröhre. Solange Mama Anna sie im Arm hält und ihr Händchen sanft streichelt, sind die Geräusche aus der Luftröhre nur ganz leicht zu hören. Fünf Stunden war Paula alt, als bei der kinderärztlichen Untersuchung im Mainzer St. Vincenz Krankenhaus, wo das Mädchen am 21. November...

Leser helfen: Ablenkung tut den Patienten auf Kinderintensivstation gut – genau wie ihren Eltern

OPPENHEIM/MAINZ - Als ärztlicher Leiter der interdisziplinären Kinderintensivstation AE 2 der Mainzer Uniklinik ist Ralf Huth ein Experte in vielerlei Bereichen. Ganz besonders versiert aber ist der Kinderarzt im Fachgebiet der „Kitzelfolter“. Als vierstufige Behandlungsmethode hat sich das Verfahren schon bei zahlreichen kleinen Patienten auf seiner Station bewährt. Stufe 1 beginnt am Knie: Routiniert findet der Mediziner die Reflexpunkte, die beim Patienten erste Reaktionen hervorrufen. Stufe 2: „Rubbelohren“, mit geübten Handgriffen geht es an die wohl empfindlichste Stelle des Kopfes, um dann direkt mit Stufe 3, der „Krümelnase“, fortzufahren und die Spezialtherapie schließlich mit Stufe 4, im Fachjargon als „Lutschauge“ bekannt, abzuschließen. ​weiterlesen ...

Ein Seelsorger für Personal, Patienten und Eltern

KIKAM Seelsorger Nobert Nichell betreut Personal, Patienten und Eltern auf der Kinderintensivstation Der Bruchteil einer Sekunde kann das ganze Leben verändern, alles auf den Kopf stellen. Wie ein Blitz, der unerwartet einschlägt, trifft Menschen manchmal Leid und reißt sie aus ihrem gewohnten Leben. So geht es Eltern, deren Kinder krank zur Welt kommen oder einen schweren Unfall haben. Solche Patienten sind auf der Kinderintensivstation der Mainzer Universitätsklinik untergebracht, wo oftmals Leben und Tod miteinander ringen. (Der Original-Artikel der AZ ist online leider nicht mehr abrufbar.)...