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Das Elternzimmer der Kinderintensivstation – die kleine Oase im Klinikalltag

Von Kirsten Strasser, Lokalredakteurin Oppenheim Ein Trakt der Kinderintensivstation wird derzeit runderneuert, erhält neue Leitungen, Böden, Farben. Im zweiten Flügel geht das laufende Geschäft weiter. (Foto: hbz/Sämmer) Einladend und freundlich soll das neue Elternzimmer in der Mainzer Kinderintensivstation werden. Die AZ-Aktion „Leser helfen“ unterstützt das Projekt. MAINZ/OPPENHEIM - Das winzige Neugeborene mit dem Herzfehler wird vielleicht nicht älter als nur ein paar Wochen. Der Junge im Grundschulalter trägt womöglich ein Leben lang an den Spätfolgen seines Unfalls. Ob das kleine Mädchen die schwere Infektion übersteht, ist ungewiss. Es sind schwierige Gespräche, die Prof. Dr. Stephan Gehring führen muss, immer dann, wenn einer seiner kleinen Patienten in kritischem Zustand ist. Wenn es um die Zukunft für ein Kind geht oder vielleicht auch nur die nächsten Stunden, die überstanden werden...

“Leser helfen“ für Kinderintensivstation: Kinder wie Ben

Ben kam mit einer Fehlbildung zur Welt. Nach der OP musste das Baby das selbstständige Atmen wieder lernen. Auf solche Patienten ist die Kinderintensivstation Mainz spezialisiert. Kinderarzt Stephan Gehring und Mutter Emilie Groll haben Ben im Blick – seine Atmung muss noch kontrolliert werden. (Foto: hbz/Bahr) Von Kirsten Strasser Lokalredakteurin Oppenheim OPPENHEIM/MAINZ - Ben schläft. Sein kleiner Brustkorb hebt und senkt sich regelmäßig, und wäre da nicht der kleine dünne Schlauch, der in Bens winzigem linken Nasenloch steckt, würde nichts darauf hindeuten, dass er vor kurzem noch ein schwer kranker kleiner Junge war. Als er die vertraute Stimme hört – Emilie Groll ist ans Kinderbettchen getreten, um zu sehen, wie es ihrem Sohn geht – öffnet Ben die Augen und dreht das Köpfchen zu seiner Mutter. Die junge...