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Leser helfen: Beatmungsgerät unterstützt Paula beim Atmen, das ihr wegen ihres weichen Kehlkopfs schwer fällt

Von Lea Deusch

OPPENHEIM/MAINZ – Ganz friedlich liegt Paula im Arm ihrer Mutter. Mit offenen Augen blickt das kleine Mädchen in die Welt, neugierig schaut sie, wie Oberarzt Ralf Huth das Beatmungsgerät checkt. Alles in Ordnung. Paula atmet ruhig, aber man kann es dennoch deutlich hören. Das „Karcheln“ komme daher, dass das kleine Mädchen mit einem weichen Kehlkopf geboren wurde, erläutert der Kinderarzt, „Laryngomalazie“ in der Fachsprache genannt.

Wenn Paula sich aufregt, dann röchelt und pfeift es besonders. Der Kehlkopf behindert die Luftröhre. Solange Mama Anna sie im Arm hält und ihr Händchen sanft streichelt, sind die Geräusche aus der Luftröhre nur ganz leicht zu hören. Fünf Stunden war Paula alt, als bei der kinderärztlichen Untersuchung im Mainzer St. Vincenz Krankenhaus, wo das Mädchen am 21. November zur Welt gekommen ist, die auffälligen Atemgeräusche zum ersten Mal aufgefallen sind.

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