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Leser helfen: Ablenkung tut den Patienten auf Kinderintensivstation gut – genau wie ihren Eltern

OPPENHEIM/MAINZ – Als ärztlicher Leiter der interdisziplinären Kinderintensivstation AE 2 der Mainzer Uniklinik ist Ralf Huth ein Experte in vielerlei Bereichen. Ganz besonders versiert aber ist der Kinderarzt im Fachgebiet der „Kitzelfolter“. Als vierstufige Behandlungsmethode hat sich das Verfahren schon bei zahlreichen kleinen Patienten auf seiner Station bewährt. Stufe 1 beginnt am Knie: Routiniert findet der Mediziner die Reflexpunkte, die beim Patienten erste Reaktionen hervorrufen. Stufe 2: „Rubbelohren“, mit geübten Handgriffen geht es an die wohl empfindlichste Stelle des Kopfes, um dann direkt mit Stufe 3, der „Krümelnase“, fortzufahren und die Spezialtherapie schließlich mit Stufe 4, im Fachjargon als „Lutschauge“ bekannt, abzuschließen.

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