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Leser helfen”: 65.000 Euro für die Kinderintensivstation

Die Benefizaktion der Allgemeinen Zeitung Mainz endet mit einem tollen Ergebnis. Die Redaktion und das Team der Kinderintensivstation sagen Danke an alle Spenderinnen und Spender. In dieser „Leser helfen”-Kampagne, wie immer zugunsten der Kinderintensivstation initiiert, war oft von Wundern die Rede. Bei dem kleinen Kilian etwa, der als schwer herzkrankes Baby eingeliefert wurde und nur ein paar Wochen später wieder in sichtlich gutem Zustand nach Hause durfte - die überglückliche Mutter nannte es „ein Wunder”. Im Fall von Melike, die ebenfalls mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt gekommen war, sagen es sogar die Ärzte so: Wunderbar, dass das Mädchen die ersten kritischen Monate überlebt hat und heute, mit zweieinhalb Jahren, ein fröhliches Kind ist. Und ja, auch heute wollen wir von einem Wunder sprechen: 65.000 Euro...

„Leser helfen”: Ein kleines Wunder namens Melike

Zum dritten Mal treffen wir die kleine Herzpatientin Melike, die ihr erstes Lebensjahr auf der Kinderintensivstation verbracht hat. Wie es ihr heute geht. Melike haben wir im Rahmen der „Leser helfen”-Aktion in der Mainzer Kinderintensivstation zum ersten Mal vor zwei Jahren getroffen. Winzig klein lag sie in ihrem Bettchen auf der Kinderintensivstation der Universitätsmedizin Mainz, erst ein paar Monate alt und dem Tod näher als dem Leben - sie war mit einem schweren Herzfehler auf die Welt gekommen. Doch die Kleine entpuppte sich als wahre Kämpferin. Als wir sie Ende 2021 wiedersahen, stand sie kurz vor der Entlassung nach Hause, nach mehreren Herzoperationen und über zwölf Monaten auf der Kinderintensivstation. Nun ist wieder ein Jahr vergangen - Zeit für ein Wiedersehen mit Melike. AZ-Artikel hier weiterlesen...

„Leser helfen”: Wiederbelebungskurs in Oppenheim aus Leser helfen

Studierende der Unimedizin Mainz üben mit Schülern im Landkreis Mainz-Bingen Herzdruckmassage und Beatmung an Puppen. Oppenheim/Mainz.Little Junior liegt auf der Matte und rührt sich nicht. „Hallo, hören Sie mich?”, fragt Lukas (14) und rüttelt an ihm. Little Junior ist eine der Puppen, an der die 40 Schüler der Oberstufenklassen der Oppenheimer Landskronschule in Kleingruppen an diesem Morgen die Wiederbelebung nach einem medizinischen Notfall üben. Lukas überprüft, ob Little Junior noch atmet und bittet seinen Kumpel Miron (15), schon einmal den Notruf 112 zu wählen und Hilfe hinzuzuholen. Lukas legt los mit der Herzdruckmassage, die er 30-mal ausführt. Dann beatmet er seinen Patienten - so, wie er es kurz vorher von einer Gruppe Studierender gelernt hat. Der angehende Arzt Eren-Ziya Celepli hat erläutert, dass man den Kopf...

Moderne Diagnosegeräte erleichtern die Arbeit auf der Kinderintensivstation

Moderne Diagnosegeräte erleichtern die Arbeit der Ärzte und die Genesung der kleinen Patienten in der Mainzer Unimedizin. Warum sie gerade jetzt so wichtig sind! Mainz/Rheinhessen. Castiel (4) hat es arg getroffen. Der Junge liegt seit Tagen mit einer sogenannten „Superinfektion” auf der Kinderintensivstation der Unimedizin Mainz. Nicht nur, dass er sich vermutlich in der Kita zwei Viruserkrankungen eingefangen hat, die sowohl die Atemwege als auch den Magen-Darm-Trakt schwächen. Drei verschiedene bakterielle Infektionen machen ihm ebenfalls zu schaffen, unter anderem durch Streptokokken. „Begonnen hat alles mit Ohrenschmerzen, Fieber. Dann kamen Probleme mit den Bronchien dazu”, erzählt seine Mutter Sarah Finkenauer. Der Kinderarzt überwies sie an die Unimedizin Mainz, wo Castiel nach wenigen Tagen auf der Normalstation entlassen werden konnte, weil es ihm wieder gut ging. Doch zu Hause...

Leser helfen: RS-Virus hält Kinderintensivstation auf Trab

Die Kinderkrankenpflegekräfte Nina Wagensommer und Nico Rosenbaum kümmern sich um die wenige Wochen alte Maham. Die Spendengelder der Aktion "Leser helfen" kommen der Arbeit auf der Kinderintensivstation der Unimedizin Mainz zugute. (© hbz/Kristina Schäfer) Mainz/Rheinhessen. Winzig und zart liegt Maham unter ihrer gelben Decke. Ein kleiner Beatmungsschlauch führt in die Nase des Babys. Anfang November erst auf die Welt gekommen, hat sich Maham mit dem RS-Virus infiziert. Er befällt die Atemwege und ist gerade für Neugeborene hochgefährlich. Deshalb liegt das Mädchen auf der Kinderintensivstation der Unimedizin Mainz. Hier wird sie über den Schlauch mit Sauerstoff versorgt, sie wird mit Muttermilch aus der Flasche gefüttert, schläft in ihrem abgedunkelten Zimmer sehr viel. Die Krankenpfleger kümmern sich intensiv um sie. Professor Dr. Stephan Gehring, ärztlicher Leiter der Station,...