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Hilfe für den kleinen Oskar aus Bingen

Die Kinderintensivstation der Uniklinik Mainz nahm Oskar mit einem Infekt auf. Die Ärzte fanden schnell heraus, was dem kleinen Mann fehlte, und mittlerweile darf er wieder mit Mama Julia Pahlke kuscheln. (Foto: hbz/Stefan Sämmer) MAINZ-BINGEN - Die frisch gebackene Mama wundert sich: Keine acht Wochen ist ihr Baby alt und plötzlich sieht die Haut so verändert aus. Hände und Füße des kleinen Oskars wirken bläulich. Dann wirkt die Haut des Neugeborenen plötzlich wieder normal, schließlich aber wird sie wieder blau. Julia Pahlke zögert nicht und setzt sich in Bingen ins Auto, um mit dem Kleinen in die Mainzer Uniklinik zu fahren. „Er hat auch schlecht getrunken und manchmal richtig nach Luft geschnappt“, erzählt sie. Das ist der Mutter besonders beim Schlafen, aber auch nach dem Trinken...

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Das Elternzimmer der Kinderintensivstation – die kleine Oase im Klinikalltag

Von Kirsten Strasser, Lokalredakteurin Oppenheim Ein Trakt der Kinderintensivstation wird derzeit runderneuert, erhält neue Leitungen, Böden, Farben. Im zweiten Flügel geht das laufende Geschäft weiter. (Foto: hbz/Sämmer) Einladend und freundlich soll das neue Elternzimmer in der Mainzer Kinderintensivstation werden. Die AZ-Aktion „Leser helfen“ unterstützt das Projekt. MAINZ/OPPENHEIM - Das winzige Neugeborene mit dem Herzfehler wird vielleicht nicht älter als nur ein paar Wochen. Der Junge im Grundschulalter trägt womöglich ein Leben lang an den Spätfolgen seines Unfalls. Ob das kleine Mädchen die schwere Infektion übersteht, ist ungewiss. Es sind schwierige Gespräche, die Prof. Dr. Stephan Gehring führen muss, immer dann, wenn einer seiner kleinen Patienten in kritischem Zustand ist. Wenn es um die Zukunft für ein Kind geht oder vielleicht auch nur die nächsten Stunden, die überstanden werden...

“Leser helfen“ für Kinderintensivstation: Kinder wie Ben

Ben kam mit einer Fehlbildung zur Welt. Nach der OP musste das Baby das selbstständige Atmen wieder lernen. Auf solche Patienten ist die Kinderintensivstation Mainz spezialisiert. Kinderarzt Stephan Gehring und Mutter Emilie Groll haben Ben im Blick – seine Atmung muss noch kontrolliert werden. (Foto: hbz/Bahr) Von Kirsten Strasser Lokalredakteurin Oppenheim OPPENHEIM/MAINZ - Ben schläft. Sein kleiner Brustkorb hebt und senkt sich regelmäßig, und wäre da nicht der kleine dünne Schlauch, der in Bens winzigem linken Nasenloch steckt, würde nichts darauf hindeuten, dass er vor kurzem noch ein schwer kranker kleiner Junge war. Als er die vertraute Stimme hört – Emilie Groll ist ans Kinderbettchen getreten, um zu sehen, wie es ihrem Sohn geht – öffnet Ben die Augen und dreht das Köpfchen zu seiner Mutter. Die junge...

Erste-Hilfe-Taschen für Eltern

In diesen Taschen sind lauter nützliche Dinge, die man für die Wundversorgung, das Entfernen von Zecken usw. braucht. Jede Tasche ist ein Unikat und wird von der Frankfurter Designerin Yasemin Druener mit Liebe genäht. Sie kostet mit Inhalt 24,90 Euro. "Bei Start des Verkaufs haben wir uns entschieden, 1€ je verkaufter Tasche an KIKAMe.V. zu spenden. Die Nachfrage ist nicht so schlecht und so schenkt z.B. eine Firma ihren Mitarbeitern die Tasche zu Weihnachten. Es sind nun ein paar Euro zusammengekommen und wir werden diese im Dezember überweisen." (Elternkurse Frankfurt c/o Nützliche Dinge) KIKAM e.V. bedankt sich schon jetzt ganz herzlich für diese tolle Inititative! Hier finden Sie die Taschen ...

Hilfe und Hightech für kleine Herzpatienten

„Leser helfen“ der AZ-Redaktion Oppenheim geht in die nächste Runde: die Spendenaktion kommt erneut der Kinderintensivstation und Kinderkardiologie Mainz zugute. Von Kirsten Strasser OPPENHEIM - Keine Frage, der kleine Oskar hatte Pech. Er kam, eine Laune der Natur, mit einem Herzfehler auf die Welt, der so gravierend war, dass er daran hätte sterben können. Doch Oskar hatte auch Glück – und ein ziemlich gutes Timing. Denn erst wenige Wochen vor seiner Geburt war das Kinder-Herzkatheterlabor in der Kinderklinik der Universitätsmedizin wiedereröffnet worden. In diesem Labor retteten der Kinderkardiologe Prof. Dr. Christoph Kampmann und sein Team Oskars Leben, das am seidenen Faden hing. Und wer weiß – hätte das Labor nicht zur Verfügung gestanden, läge der winzige Junge jetzt vielleicht nicht im Arm seiner Mutter, um sich von den...

Aktuelle Projekte KIKAM 2012

Momentan bemüht sich KIKAM um die Realisierung folgender Projekte  Austausch von 2 Beatmungsgeräten, für die es keine Ersatzteile mehr gibt Spezielles Beatmungsgerät zur Atmungsunterstützung von Kindern mit Muskelerkrankungen Erneuerung des Patientenüberwachungssystems auf der Kinderherzstation Qualifizierung der Mitarbeiter durch Weiterbildung Förderung der Weiterbildung im Bereich Kinderreanimation bei lebensbedrohlichen Notfällen: Mithilfe beim Aufbau eines deutschlandweiten Ausbildernetzes für Ärzte, Krankenschwestern, Hebammen und Rettungsassistenten durch Einrichtung eines Ausbildungszentrums in der Univ.-Kinderklinik Mainz (www.dr-wiki.de) Einrichtung einer für alle Rettungswagen kompatiblen Baby-Transporteinheit Zuschuss zu einem 3 D-Ultraschallgerät (200.000 € aus öffentlichen Mitteln, benötigter KIKAM-Zuschuss: 60.000 €) Danke für die Unterstützung Dank Ihrer Hilfe konnte 2005 das neubeschaffte Monitoring der Station durch einen Monitor zur Überwachung der Hirnstromkurve ergänzt werden. Außerdem schaffte KIKAM für das im März eröffnete Herzkatheterlabor einen zusätzlichen Überwachungsmonitor an. Ein wichtiger...