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Weinpaket zur Fastnachtssaison

Das Weingut Lamberth in Ludwigshöhe unterstützt KIKAM e.V. schon seit vielen Jahren unter anderem durch den jährlichen Weihnachtsgebäckverkauf unter der Regie von Frau Baumgärtner und vielen Spendensammlungen während ihrer Veranstaltungen. Leider mussten coronabedingt im vergangenen Jahr viele Veranstaltungen ausfallen. Nun schaut auch das neue Jahr hinsichtlich Veranstaltungen mit viel Publikumsverkehr eher mau aus. Deshalb haben sich die Lamberths überlegt, wie sie KIKAM trotzdem unterstützen können. Herausgekommen ist ganz aktuell ein Weinpaket zur Fastnachtssaison. Von jedem verkauften Paket spenden sie 5 € an KIKAM e.V.. Dies bleibt sicher nicht die letzte Aktion in diesem Jahr und siehoffen sehr, dass sie am Ende diesen Jahres wieder eine tolle Spende übergeben können. Infos zum Weinpaket finden Sie auf der Homepage des Weinguts Lamberth...

Impf-Studie: Die ersten Hundert haben ihren Piks bekommen

An der Unimedizin Mainz ist die große Impfstudie von Curevac angelaufen. Leiter ist Stephan Gehring – der sich über die große Impfbereitschaft freut. MAINZ - Stephan Gehring ist ein viel beschäftigter Mann – schon in normalen Zeiten, als Leiter der Kinderintensivstation. Diese muss derzeit jedoch des Öfteren ohne ihn auskommen. Denn Prof. Dr. Gehring hat nun noch einen „Nebenjob“ – und zwar einen ausnehmend spannenden: Er ist Leiter der großen Corona-Impfstudie, die gerade an der Universitätsmedizin angelaufen ist. Getestet wird der Impfstoff des Tübinger Herstellers Curevac, dessen Zulassung sehnsüchtig erwartet wird – könnte sie doch entscheidend dazu beitragen, die Impfstoffknappheit zu überwinden. Doch noch befindet sich Curevac in Studienphase III – das heißt, sein Vakzin wird an mehreren Standorten an Freiwilligen getestet, unter anderem in Mainz. Ausgerechnet...

14 Jahre alt – und Covid-Patient

Erstmals wird auf der Mainzer Kinderintensivstation ein junger Corona-Patient mit schwerem Verlauf versorgt. Eine Woche lang musste der Junge beatmet werden, mittlerweile geht es ihm deutlich besser. Eine besondere Herausforderung für das Team. (Fotos: hbz/Stefan Sämmer) In den ersten zehn Monaten, die seit Ausbruch der Pandemie in Deutschland vergangen waren, musste das Team der Mainzer Kinderintensivstation keine Corona-Patienten behandeln. Bei Kindern ist der Krankheitsverlauf in aller Regel mild. In aller Regel – das heißt aber auch, es gibt Ausnahmen. Und jetzt war es soweit: Das erste Kind, das schwer an Covid 19 erkrankt war, wurde in die Station eingeliefert. Der Zustand des Jungen sei „sehr ernst“ gewesen, sagt Prof. Dr. Stephan Gehring. „Er hat das komplette intensivmedizinische Programm gebraucht.“ Gehring spricht von einer „absoluten Ausnahme“. Weiter zum...

Leser helfen: Erfolgsgeschichten im Schockraum

Im sogenannten Schockraum der Kinderintensivstation der Unimedizin Mainz wird schwer verletzten Kindern schnell geholfen. Dabei ist vor allem Teamarbeit und Organisation gefragt. Baran dreht sich zur Seite. Um sein Bett blinken Lichter und piepen Geräte. Sein Vater Yildiray Yenigün streichelt den Filius liebevoll über den Arm. Eine Geste, in der die ganze Erleichterung mitzuschwingen scheint, die der Vater nach den quälenden letzten Tagen spürt. „Er möchte schon wieder zu McDonald’s“, sagt Yenigün. Ein Lächeln ist auf Barans Gesicht zu erkennen. So schnell kann es manchmal gehen. weiter zum Artikel der Allgemeinen Zeitung Mainz...

Unheilbar krank – Aufgeben ist trotzdem keine Option

Der 21-jährige Maximilian leidet an einer fortschreitenden Muskelschwäche. Er gehört zum Kreis der jungen erwachsenen Patienten, die auf der Kinderintensivstation betreut werden. Von Kirsten Strasser, Reporterin Rheinhessen MAINZ - Es war ein blöder Unfall, der Maximilian – mal wieder – ins Krankenhaus beförderte. Ein Sturz im Badezimmer, und schon war der Oberschenkel gebrochen. Jetzt liegt Maximilian in seinem Krankenbett in der Kinderintensivstation und erholt sich langsam. Der Genesungsprozess ist kompliziert und langwierig, denn der 21-Jährige leidet an einer Muskeldystrophie des Typs Duchenne. Damit gehört Maximilian zu dem kleinen Kreis junger erwachsener Patienten, die vom Team der Kinderintensivstation der Unimedizin Mainz betreut werden. Meist kommen sie als kleine Kinder zum ersten Mal, werden dann immer wieder stationär aufgenommen, sei es zu Routinekontrollen oder bei Komplikationen. Dabei wächst das Vertrauensverhältnis...