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Nach Monaten auf der Mainzer Kinderintensivstation kann Theo unbeschwert Weihnachten feiern

OPPENHEIM - Mit seinen zwei Jahren kann Theo natürlich noch nicht lesen, deshalb sei hier verraten: Das Christkind bringt ihm an Heiligabend eine Kinderküche. Dass der kleine Junge überhaupt Weihnachten feiern kann, ist alles andere als selbstverständlich. Denn Theos Leben hing vor gar nicht langer Zeit immer wieder am seidenen Faden – dem Kleinkind ging es so schlecht, dass selbst die Ärzte wenig Hoffnung hatten, dass Theo leben, geschweige denn gesund würde. Ein Wunder musste her. Und ein Wunder geschah.    ...

Spende zum Geburtstag – Großvater bedankt sich für die gute Versorgung seiner Enkelin

Inzwischen ist einige Zeit vergangen, das wir auf der Kinderintensivstation der Universitätsklinik Mainz zu Gast waren. Zusammen mit meiner Frau und meiner Enkelin haben Sie, Herr Dr. Huth uns durch die Kinderstation geführt. Wir alle waren sehr beeindruckt. Dies habe ich in einem Dankesschreiben, an meine Gäste zum Ausdruck gebracht. Saskia Davina, unsere Enkelin kam vor rund 13 ½ Jahren in der Uni Mainz zur Welt. Sie war eine Frühgeburt mit einem Geburtsgewicht von 1.300 Gramm. Deshalb war sie viele Wochen in der Klinik. Wir waren und sind sehr froh, dass schon damals die Überlebenschancen der Frühgeborenen, dank der Intensivmedizin und dem Personaleinsatz relativ hoch waren. Dafür sind die Großeltern und Eltern sehr dankbar. Dies hat uns auch mitmotiviert, die Spenden anlässlich meines Geburtstages an KIKAM...

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Luft zum Leben

Mukoviszidose-Patienten wie Sarah Schott brauchen moderne Beatmungsgeräte, um selbständig leben zu können. Hier hilft Kikam. OPPENHEIM - In ihrem Mäppchen mit Stiften und Kulis, das sie immer mit zur Uni nimmt, bewahrt Sarah Schott eine kleine Spielzeuggiraffe auf. „Sie erinnert mich daran, dass meine Schwester immer bei mir ist,“, sagt Sarah. „Trotz allem.“ Trotz allem. Sarahs Schwester, das Mädchen, das Giraffen liebte, starb mit 15, an Mukoviszidose. Sarah war damals 13 Jahre alt – und ebenfalls an Mukoviszidose erkrankt. „Wir hatten eine sehr enge und intensive Beziehung. Sicher auch, weil wir beide dieselbe Krankheit hatten.“ Doch bei Sarahs großer Schwester schritt die Krankheit schneller fort. „Vor ihrem Tod“, erzählt Sarah, „hat sich ihr Zustand rapide verschlechtert.“ Bei allem Fortschritt konnte auch die Medizin nicht mehr helfen. Die...

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Constantin sagt ‘Danke’

Am letzten Wochenende habe ich Herrn Dr. Huth, den Leiter der Kinderintensivstation der Uniklinik Mainz besucht. Auf dem Foto kann man uns beide sehen. Dass ich heute so munter bin, wie die Fische auf dem Bild im Hintergrund, verdanke ich Herrn Dr. Huth und seinem Team, die mich in meinen ersten Lebensmonaten so gut betreut haben. Auch wenn man es mir heute nicht mehr ansieht, war ich bei meiner Geburt vor über 13 Jahren sehr klein. Ich wog nicht mehr als neun Tafeln Schokolade, da ich fast drei Monate zu früh auf die Welt kam. Dank der guten Betreuung konnte ich die Uniklinik nach fast vier Monaten kerngesuchd verlassen. Mittlerweile gehe ich in die siebte Klasse eines Gymnasiums und mache das, was viele Jungs in...

Keine Strahlenbelastung für Leo

OPPENHEIM/MAINZ - An jedem Tag, zu jeder Stunde müssen die Ärzte, Pfleger und Schwestern der Kinderintensivstation in Mainz damit rechnen, dass ein Notfall hereinkommt. Dass ein Kind, das gerade eben noch herumtobte, womöglich in Lebensgefahr schwebt und kompetente, schnelle Hilfe braucht. Wie Leo – der 15 Monate alte Junge wurde an einem Sonntag in die Klinik gebracht. Der schlimme Verdacht: Kopfverletzungen nach einem schweren Sturz. weiterlesen ...

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Job mit Adrenalingarantie

KINDERINTENSIVSTATION Arbeit mit jüngsten Patienten – eine Kinderärztin und eine Krankenschwester erzählen OPPENHEIM/MAINZ - Wenn kleine Patienten auf der Kinderintensivstation der Universitätsmedizin Mainz ankommen, sind sie schwer, oft sogar lebensbedrohlich krank oder verletzt. „Doch meistens“, sagt Kinderärztin Dr. Andrea Nebgen, „gelingt es uns, sie wieder gesund zu machen. Und das ist das wirklich Schöne hier.“ weiterlesen ...

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Melvin darf leben

OPPENHEIM/MAINZ - Melvin, gerade einmal dreieinhalb Kilo schwer, hat alle im Griff. Seine Eltern sowieso, aber auch die Ärzte, die Schwestern. Manchmal, wenn ihnen der stressige Job ein, zwei Minuten Zeit lässt, schauen sie schnell mal vorbei, einfach so. Sie beugen sich übers Wärmebettchen und versuchen, Melvin ein Lächeln zu entlocken. Und wenn der Kleine dann hochschaut mit seinen schwarzen Kulleraugen und strahlt, dann ist alles gut. weiterlesen ...

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Leser helfen: Mohammad lässt sich nicht stoppen

von Lea Deusch OPPENHEIM/MAINZ - Dass es Mohammad geschafft hat, noch über den Gang auf der Kinderintensivstation zu laufen, dass ihn seine dünnen Beine noch getragen haben, das grenze schon an ein Wunder, findet Oberarzt Ralf Huth. Wer weiß, welch lange, strapaziöse Reise der Siebenjährige da schon hinter sich hatte, der versteht, dass der syrische Junge ein ganz Starker sein muss. weiterlesen ...

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