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Monster und Kinder retten Leben

Von Nina Henrich Bei einem Notfall Erste Hilfe leisten, das kann jeder - sogar ein Zeitungsmonster! Beim Erste-Hilfe-Kurs bei der VRM in Mainz lernten Kruschel und 25 Kinder mit ihren Eltern Seite an Seite, wie man im Notfall anderen Menschen helfen kann: Wie macht man eine Herzdruckmassage? Wie funktioniert die Mund-zu-Mund-Beatmung? Was ist die stabile Seitenlage? Und was steckt hinter dem schiwerigen Wort Defibrillator? Das Zeitungsmonster Kruschel hatte die Leser seiner Kinderzeitung zum Abschluss der Spendenaktion "Leser helfen" zu dem Kurs eingeladen. Denn bei der Aktion hatten die "Kruschel"-Leser rund 23.000 Euro für die Kinderklinik der Mainzer Uniklinik gespendet. Den Ärzten, die dort arbeiten, ist es besonders wichtig, dass auch Kinder lernen, Erste Hilfe zu leisten. "Irgendwann wollen wir einmal so weit kommen, dass alle Kinder in...

50.000 Euro haben die Oppenheimer AZ-Leser in diesem Jahr für Kikam und die Kinderintensivstation gespendet

50 000 Euro haben die Oppenheimer AZ-Leser in diesem Jahr für Kikam und die Kinderintensivstation gespendet von Kirsten Strasser OPPENHEIM/MAINZ - Ralf Huth ist selten sprachlos, aber jetzt fehlen ihm die Worte. Kurze Stille im Aufenthaltsraum der Kinderintensivstation, dann ist der Leitende Oberarzt wieder auf Zack: „Es ist einfach unglaublich“, strahlt er. Gerade eben hat er erfahren: Die Leser der AZ Oppenheim haben in diesem Jahr für Kikam, den Förderverein für die Kinderintensivstation und die Kinderkardiologie in Mainz, rekordverdächtige 50 000 Euro gespendet. „Wir wollen uns bei allen Spendern ganz herzlich bedanken“, betonen Huth und der Ärztliche Leiter der Kinderintensivstation, Prof. Stephan Gehring. 50 000 Euro – damit lässt sich, salopp gesagt, wahrlich etwas anfangen. Die Station benötigt Zusatzausrüstungen für ihre Beatmungs- und Ultraschallgeräte – so kommen die...

Viel Wissen, viel Erfahrung – und bereit fürs Studium

KARRIEREN Martin Nöller ist Fachkrankenpfleger auf der Kinderintensivstation und will jetzt Arzt werden / Unter der Woche im Hörsaal, an Wochenenden in der Klinik OPPENHEIM/MAINZ - Martin Nöller hat schon viel gesehen und hautnah miterlebt, trotz seiner erst 23 Jahre. Wie sich Kinder, gerade erst auf der Welt und viel zu früh geboren, Schritt für Schritt, ach was: Atemzug für Atemzug, ins Leben kämpften. Wie Jungen und Mädchen, die schwerste Verbrennungen erlitten, versorgt und therapiert wurden. Wie Kinder mit schweren Herzfehlern dank vieler Operationen langsam gesund wurden. Und ja, er hat auch gesehen, wie Kinder starben. Er weiß, wovon er redet, wenn er sagt: „Ich will Kinderarzt werden.“ Wenn Martin Nöller nun Anfang April sein Medizinstudium an der Mainzer Uni aufnimmt, dann ist er dort eher eine...

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Leser helfen: Bei Neugeborenen kann eine „normale“ Atemwegsinfektion schnell einen dramatischen Verlauf nehmen – auf der Kinderintensivstation erhalten sie die Unterstützung, die sie brauchen

OPPENHEIM/MAINZ - Noch ist Johannes* an das Beatmungsgerät angeschlossen. Doch sein Bettchen darf der Kleine jetzt zumindest zeitweise verlassen; schläfrig, die winzigen Augenlider fast geschlossen, liegt er im Arm seiner Mutter. Ein Pfleger schaut herein und dimmt das Licht noch etwas herunter: Das gerade sieben Wochen alte Baby soll zur Ruhe kommen, sich erholen können. Das Wichtigste aber ist: Johannes ist über den Berg. Auch wenn er noch einige Tage auf der Kinderintensivstation bleiben muss, steht fest: Der kleine Junge wird wieder gesund. Weiterlesen...

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Brugada-Syndrom: Gloria verdankt ihr Leben dem schnellen Handeln von Schulsanitätern

OPPENHEIM/MAINZ - „Erstklassig, Herr Blümel, ist auch der Hummercocktail.“ Als Gloria, endlich aus dem künstlichen Koma erwacht, ihr erstes Loriot-Zitat raushaut, wissen die Eltern: Ihre Tochter, ihre Jüngste, ihr Nesthäkchen, hat das Schlimmste überstanden. Dass Gloria wieder gesund wird, hat sie dem Know-how der Ärzte auf der Mainzer Kinderintensivstation zu verdanken, aber nicht nur: Das Leben retteten ihr einige Mitschüler, die sofort zur Stelle waren, als für das Mädchen jede Sekunde zählte. Gut dreieinhalb Monate ist das jetzt her. „Passiert ist es am 15. September“, sagt Gloria, die vor ein paar Wochen ihren 16. Geburtstag feiern durfte. An jenem 15. September, einem Freitag, war sie noch fünfzehn, eine ganz normale Elftklässlerin, die neugierig auf ihre frisch gewählten Leistungskurse war: Bio, Englisch, Musik.   Weiterlesen...

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Feuerwehr Mainz besucht Kinderklinik

(ekö) - Große, leuchtende Augen bescherten die Kollegen der Berufsfeuerwehr Mainz den Kindern der Kinderklinik, als sie am 1. Weihnachtsfeiertag mit drei roten Feuerwehrfahrzeugen auf das Universitätsgelände fuhren. Während es bei einem Einsatz ja immer ganz schnell gehen muss, ließen sich die Feuerwehrmänner diesmal sehr viel Zeit, denn es brannte nicht. Der Grund dessen war heute ein anderer und schönerer: Bepackt mit zwei Kisten, randvoll mit Kinderbüchern, besuchte sie die Kinder auf den Stationen. „Wir wollen die Kindern, die über Weihnachten nicht nach Hause können, ein bisschen von ihrem Klinikalltag ablenken“, sagt Bernhard Anschütz, Berufsfeuerwehrmann und Initiator der Aktion. Mit vier seiner Kollegen betritt Anschütz das Klinikum, während seine anderen Kollegen draußen vorm Gebäude mit offenen Fahrzeugtüren auf die kleinen Besucher warten. Kinder, die wollten und...