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Sogar im japanischen Fernsehen

SCHIFFERSTECHER Bernd Weiß und Mario Gebhardt haben DLRG Nierstein wiederbelebt / Aktionen auch im Ausland NIERSTEIN - Man könnte es die Geschichte einer erfolgreichen Wiederbelebung nennen. Diese hat zwar etwas länger gedauert als bei der DLRG normalerweise üblich. Dafür war und ist sie nachhaltig. Als Bernd Weiß 1999 in die DLRG Nierstein eintrat, war dieser Verein eher in einer gewissen Lethargie gefangen. „Die haben mich dann gleich als Schatzmeister verhaftet“, erinnert sich Weiß. Doch es gab damals wenige Aktivitäten, was sich aber bald ändern sollte. Schon im Jahr 2000 starteten die Niersteiner Schifferstecher – die DLRG Nierstein widmet sich schon seit vielen Jahren der Pflege dieses Brauchtums – erstmals beim Fastnachtsumzug in Dienheim mit einem Motivwagen. Ein Engagement, das seither alljährlich in der närrischen Hauptsaison eine Neuauflage...

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Leser helfen: Eine Herzensangelegenheit – Mutter bittet um Untersuchung ihres Babys, bei der Klappenerkrankung diagnostiziert wird

Von Lea Deusch OPPENHEIM/MAINZ - Ein gesundes Mädchen: Die Eltern der kleinen Mia waren überglücklich, als sie nach der Geburt ihres Kindes diese Botschaft bekamen. Ein fröhliches Baby. „Einfach sichergehen“, wollte dennoch ihre Mutter, als sie die Kleine zu einer Untersuchung in der Mainzer Kinderkardiologie anmeldete – dort, wo Mias Vater schon selbst seit Kindheitstagen Patient ist, weil er mit einem Herzfehler zur Welt gekommen ist. weiterlesen ...

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Leser helfen: Ärzte müssen sich bei der Behandlung von Flüchtlingskindern neuen Herausforderungen stellen

Von Lea Deusch OPPENHEIM/MAINZ - Wasser in der Lunge und im Herzen – so der Befund, als Anour in die Mainzer Uniklinik eingeliefert wurde. Warum es im ihm so schlecht ging, wusste niemand. Der syrische Junge ist mit seiner Familie nach Deutschland geflüchtet, die Vermutung, dass eine Infektion Auslöser sein könnte, lag erst einmal nahe. Mittlerweile hat sich herausgestellt: Der Achtjährige leidet unter einer Autoimmunerkrankung, die mit Medikamenten behandelt werden kann. weiterlesen ...

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Leser helfen: Ablenkung tut den Patienten auf Kinderintensivstation gut – genau wie ihren Eltern

OPPENHEIM/MAINZ - Als ärztlicher Leiter der interdisziplinären Kinderintensivstation AE 2 der Mainzer Uniklinik ist Ralf Huth ein Experte in vielerlei Bereichen. Ganz besonders versiert aber ist der Kinderarzt im Fachgebiet der „Kitzelfolter“. Als vierstufige Behandlungsmethode hat sich das Verfahren schon bei zahlreichen kleinen Patienten auf seiner Station bewährt. Stufe 1 beginnt am Knie: Routiniert findet der Mediziner die Reflexpunkte, die beim Patienten erste Reaktionen hervorrufen. Stufe 2: „Rubbelohren“, mit geübten Handgriffen geht es an die wohl empfindlichste Stelle des Kopfes, um dann direkt mit Stufe 3, der „Krümelnase“, fortzufahren und die Spezialtherapie schließlich mit Stufe 4, im Fachjargon als „Lutschauge“ bekannt, abzuschließen. ​weiterlesen ...

Weingut Lamberth aus Ludwigshöhe

ADVENT IM WEINGUT Am Samstag, den 28. November 2015 stimmt Familie Lamberth ihre Gäste bei der Veranstaltung „Advent im Weingut“ auf Weihnachten ein: Mit Geschenkideen aus dem Hofladen Kehm in Guntersblum, Plätzchenverkauf zugunsten von KIKAM und Verkostungen der Top-Weine aus dem Sortiment. ...

Ein Seelsorger für Personal, Patienten und Eltern

KIKAM Seelsorger Nobert Nichell betreut Personal, Patienten und Eltern auf der Kinderintensivstation Der Bruchteil einer Sekunde kann das ganze Leben verändern, alles auf den Kopf stellen. Wie ein Blitz, der unerwartet einschlägt, trifft Menschen manchmal Leid und reißt sie aus ihrem gewohnten Leben. So geht es Eltern, deren Kinder krank zur Welt kommen oder einen schweren Unfall haben. Solche Patienten sind auf der Kinderintensivstation der Mainzer Universitätsklinik untergebracht, wo oftmals Leben und Tod miteinander ringen. (Der Original-Artikel der AZ ist online leider nicht mehr abrufbar.)...