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Das Mainzer Kinder-Notarzteinsatzfahrzeug

Seit 2009 gehört ein Kinder Kinder-Notarztwagen zur Ausstattung des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz. Es ist speziell für die Bedürfnisse von Kindern ausgestattet und kommt immer dann zum Einsatz, wenn kleine Patienten schnelle Hilfe brauchen – etwa wenn ein Kind zu ersticken droht oder wenn ein Neugeborenes Schwierigkeiten beim Atmen hat. Dabei fungiert das Fahrzeug primär als Zubringer für den Kinderarzt und Intensivmediziner sowie das Kinderkrankenpflegepersonal. Der Transport der Kinder wird dann mit einem Rettungs- oder Intensivtransportwagen vorgenommen. Aber auch Notarzteinsätze in der Umgebung von Mainz für Kinder und Jugendliche, bei denen ein erfahrener Kinderarzt/ Neonatologe oder Intensivmediziner nachgefordert wurde, können mit dem neuen Fahrzeug unterstützt werden.

Gemeinsames Projekt

Die Stiftung Paula Wittenberg hat die volle Finanzierung des Einsatzfahrzeugs übernommen. Die kleine Paula war im Alter von vier Jahren nach einer Mandel-OP in einer Klinik verblutet. Die nach ihr benannte Stiftung will seither die Notfallhilfe für kleine Patienten hinsichtlich Ausbildung und Ausstattung verbessern. Mit geplant und in Betrieb genommen durch die Johanniter-Unfall-Hilfe und im laufenden Betrieb unterstützt und besetzt durch die Mainzer Rettungsdienstorganisationen (ASB, DRK, JUH und MHD) wird das neue Fahrzeug im Rahmen des bestehenden Notarztsystems in Mainz und Umgebung ergänzend einbracht.

Ausstattung und Einsatzbereitschaft

Das neue Fahrzeug verfügt über eine umfangreiche Ausstattung: Insbesondere Geräte zur Unterstützung der Atmung, des Kreislaufs und der Gabe von Medikamenten sind speziell auf die Bedürfnisse der kleinen Patienten zugeschnitten – etwa durch die Verwendung feinerer Dosier-Ventile. Dabei ist dafür gesorgt, dass Kinder allen Alters – vom Neugeborenen bis zum größeren Kind – behandelt werden können. Auch eine Ausrüstung für Erwachsene – beispielsweise einen Notfallkoffer – hat das neue Fahrzeug an Bord. Mit geplant und in Betrieb genommen wurde es durch die Johanniter-Unfall-Hilfe. Im laufenden Betrieb wird es unterstützt und besetzt durch die vier Mainzer Rettungsdienstorganisationen (ASB, DRK, JUH und MHD). KIKAM e.V. kommt für die laufenden Kosten des Fahrzeugs auf und sorgt dafür, dass der Wagen jederzeit einsatzbereit ist. Dazu zählen die Betankung des Wagens, die Versicherung des elektronischen Equipments, aber auch die regelmäßige Überprüfung der  medizinischen Ausstattung auf Vollständigkeit und Funktionstüchtigkeit.

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