Top

Kleine Programmänderung zum KIKAM Jubiläum

​Kleine Programmänderung: leider musste Luqas Bonewitz seinen musikalischen Beitrag aus persönlichen Gründen für morgen absagen. Das finden wir sehr schade und danken ihm trotzdem für seine Bereitschaft, uns mit seiner Kunst zu erfreuen. Glücklicherweise hat sich kurzfristig ein Mainzer Künstler bereit erklärt, diesen Part zu übernehmen. Wir können uns nun auf Imran Khan und seine Guitarre freuen.    ...

Share

Artikel Zahngoldspende 2018 im Zahnärzteblatt

Scheckübergabe an die KIKAM Vorsitzenden und Oberärzte der Kinderintensivstation, Prof. Dr. Stephan Gehring, Ralf Huth und die pflegerische Stationsleitung Stephanie Maurer durch Frau Strasser. KIKAM e.V. bedankt sich ganz herzlich bei den vielen, vielen Menschen, ob groß oder klein, die sich unermüdlich an dieser Aktion beteiligen und so auch dieses mal wieder zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben. Vielen lieben Dank dafür! ​  ...

Share

Leser helfen: 52.000 Euro Spende für die Kinderintensivstation Mainz

Das Team der Kinderintensivstation freut sich riesig über den Scheck aus der Leser-helfen-Aktion der AZ Oppenheim. Die Spende kommt direkt den kleinen Patienten zugute. ​OPPENHEIM/MAINZ - Das Team der Mainzer Kinderintensivstation hat harte Wochen hinter sich. „Der Durchlauf war und ist hoch“, sagt Prof. Dr. Stephan Gehring – will heißen: Es kommen viele, sehr viele Patienten rein, die Anforderungen an Ärzte und Pflegekräfte sind pausenlos hoch. Kinder, die auf der Intensivstation landen, sind immer in einem kritischen Zustand – den meisten können die Mediziner und Pfleger trotzdem helfen. Den meisten, aber nicht allen. Drei kleine Patienten verlor die Station relativ kurz hintereinander; ein Kind starb an einer seltenen Stoffwechselstörung, zwei weitere nach tragischen Unglücken; einem Brand, einem Sturz ins Wasser. Sie waren so schwer verletzt, dass...

Share

Wenn ein Virus das Herz angreift – KIKAM hilft

Ein 14-jähriger Junge wird mit Bauchschmerzen eingeliefert – doch die Diagnose ist überraschend. Warum die Ärzte der Kinderintensivstation Mainz immer in alle Richtungen denken müssen. ​OPPENHEIM/MAINZ - Noah darf das Bett nicht verlassen. Normalerweise ist so eine ärztlich verordnete Zwangspause ganz schön schwer auszuhalten für einen lebhaften, sportlichen 14-Jährigen, der dreimal die Woche Fußball spielt. Normalerweise. Jetzt ist Noah froh, dass er sich kaum bewegen muss – zu groß sind die Schmerzen, immer noch. Dabei sind sie nichts im Vergleich zu denen, die Noah noch vor ein paar Tagen aushalten musste. „Ich konnte nur noch weinen“, erzählt er. Der Bauch, die Schulter, eigentlich alles tat ihm höllisch weh. Dass die Ärzte des kleinen Krankenhauses, in das die Mutter ihn gebracht hatte, ratlos waren, machte die Sache nicht...

Share

Mit Leonard geht es aufwärts

OPPENHEIM - Ende November sahen wir Leonard zum ersten Mal. Er lag, winzig und fast reglos, auf dem Bauch seiner Mutter; der Junge hatte gerade eine erste Operation hinter sich. Vierzehn Tage zuvor war Leonard drei Wochen zu früh und viel zu leicht zur Welt gekommen, mit einem Herzfehler und Fehlbildungen der Aorta und der Lungenschlagader. Ohne Behandlung hätte das Baby kaum eine Überlebenschance gehabt. Doch kurz vor Ende der Schwangerschaft war die Fehlbildung entdeckt worden, Gott sei Dank. Denn so stand bei der Geburt bereits der Kinderherzspezialist parat: Prof. Dr. Christoph Kampmann überwachte Leonards Zustand von dessen erster Lebensminute an. Was dem Kardiologen und dem Team der Kinderintensivstation besonders zu schaffen machte: Leonard war zu klein und zu leicht für die lebensrettenden Operationen. Herz und...

Share

Hilfe für einen kleinen Kämpfer

Das kleine Holzauto liegt noch verpackt unterm Christbaum, ebenso wie das Nachtlicht, das an die Decke des Kinderzimmers Sterne zaubern soll. Anton, für den diese Geschenke bestimmt sind, konnte sie noch nicht auspacken. Weihnachten verbrachte er auf der Kinderintensivstation – wie mehrere weitere kleine Patienten, die auch mit schweren Atemwegserkrankungen eingeliefert worden waren. Was bei Anton erschwerend hinzukommt: Der kleine Junge hat einen Herzfehler. „Damit braucht er einfach länger, bis er sich erholt“, sagt Oberarzt Ralf Huth, der das Kind gut kennt. Denn seit er vor gut einem Jahr auf die Welt kam, musste Anton immer wieder für Wochen oder gar Monate auf der Kinderintensivstation aufgenommen werden. Doch jetzt sind sowohl Ärzte als auch Eltern zuversichtlich – wenn die heftige Bronchitis auskuriert ist, wird Anton...

Share

Nähe schenken, Kindern helfen – als FSJlerin auf der Kinderintensivstation

OPPENHEIM/MAINZ - Es gibt Babys, die reißen sich irgendwann die Haare aus. Oder sie erbrechen und lächeln dabei – weil sie wissen, dass sich jetzt gleich jemand um sie kümmern wird, sie anfassen, streicheln, trösten wird. Es sind Anzeichen von Hospitalismus, der sich dann einstellen kann, wenn kleine Kinder sehr lange im Krankenhaus liegen müssen. Vor allem für solche Kinder ist Marie ein Segen. Sie kann am Bettchen stehen bleiben, wenn ein Kleinkind nach Zuwendung hungert, wenn es beschäftigt, berührt, gehalten werden will. Im Gegensatz zu den Ärzten, Pflegern und Schwestern, die viele kleine Patienten zu betreuen haben und oft unter Zeitdruck stehen, hat Marie genau dies: wertvolle Zeit. Die 19-Jährige absolviert auf der Kinderintensivstation in Mainz ein Freiwilliges Soziales Jahr. Seit knapp fünf Monaten gehört...

Share

Atemlos – wenn Kinder keine Luft bekommen

OPPENHEIM/MAINZ - Es gibt Dinge, die erschüttern auch altgediente, erfahrene Ärzte auf der Kinderintensivstation, wie Stephan Gehring und Ralf Huth. In diesem Jahr gab es eine Häufung von Fällen, in denen Kleinkinder erstickten oder zu ersticken drohten. „Allein 2018 hatten wir drei Kinder, die nicht mehr zu retten waren“, sagt Prof. Dr. Gehring, Ärztlicher Leiter der Kinderintensivstation. Eines der Kinder hatte sich an einer Nuss, ein anderes an einem Stück Wurst verschluckt. Das dritte Baby starb, weil es sich einen nicht aufgeblasenen Luftballon in den Mund gesteckt hatte, der in die Luftröhre geriet. „Das sind Fälle, die natürlich auch uns beschäftigen und betroffen machen“, sagt Oberarzt Ralf Huth. Es sind auch deshalb so tragische Unglücksfälle, weil sie innerhalb von Minuten kerngesunde Kinder aus dem Leben reißen,...

Share